Westumer blicken auf grandioses Karnevals-Wochenende zurück

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Sporthalle am Martinum erneut in die karnevalistische Hochburg Westums. Den offiziellen Startschuss in das närrische Treiben gab am Samstagmittag der Kinderkarneval, der zahlreiche Kinder und Eltern in die festlich geschmückte Halle lockte.

Gemeinsam mit den Tollitäten der Dorfbauern, vom Kolping, der Sinninger und der Töäten wurde der närrische Frühshoppen gefeiert.

Unter dem Motto „In Westum ist was los – der Kinderzirkus ist ganz groß“ erwartete die Besucher eine fantasievoll dekorierte Festhalle. Den feierlichen Auftakt bildete die Proklamation von Kinderprinz Jonas II. Hans und seiner Prinzessin Mia I. Brünen, die künftig gemeinsam mit ihren Pagen Nele-Sophie Thorwesten und Lennard Heckmann durch die närrische Session führen. Anschließend feierten die jungen Jecken unter der Leitung von Johanna einen ausgelassenen und abwechslungsreichen Kinderkarneval, den das Team des Kinder-WKC mit viel Engagement vorbereitet hatte.

Neben dem Besuch des Kolpinger-Kinderprinzenpaares durften sich die Kinder auch über die noch amtierende Saalprinzessin Jessica I. mit ihrem Prinzen Marcus I. freuen. Den ersten tänzerischen Höhepunkt setzten die Cheerleader CLE aus Hembergen, die mit beeindruckenden Jumps und atemberaubenden Pyramiden mit Flyern in luftiger Höhe für großes Staunen sorgten. Besonders große Augen machten die Kinder, als plötzlich Prinzessin Mia I. hoch oben auf der Pyramide stand. Ruhiger, aber nicht minder spannend ging es im Anschluss mit dem Zirkus StandArt weiter, der mit Jonglage, Zauberei und einer Feuershow für leuchtende Kinderaugen sorgte. Besonders begeistert waren die jungen Gäste davon, selbst aktiv werden zu dürfen – ein echter Mitmach-Karneval, bei dem aus Zuschauern kleine Zauberer und Jongleure wurden.

Ein weiterer Höhepunkt folgte mit dem Besuch des Stadtprinzenpaares Tobias I. und Jessica I., das gemeinsam mit seinem Elferrat die Halle zum Kochen brachte. Nach dem Prinzen- und dem Elferratslied wurde schließlich noch die Karnevalsmaus mit ihrem bekannten Song aus dem Mauseloch gelockt. Für einen besonderen Schmunzler sorgte Thomas Weischer, der augenzwinkernd feststellte: „Ich wusste doch schon immer, dass die Karnevalsmaus aus Westum kommen muss.“

Beim Kinderkarneval wurde die Karnevalsmaus aus Ihrem Versteck gelockt.

Am Abend übernahmen die Erwachsenen das närrische Zepter. Die zweite Auflage des Westumer Prinzenballs erwies sich als voller Erfolg. Nach der Begrüßung durch Stefan Lüke und das Westumer Karneval Comitee eröffneten die Minis der Tanzgarde des TSC KGE das Programm.

Anschließend zog der noch amtierende Elferrat gemeinsam mit Prinzessin Jessica I. Hempen und Prinz Marcus I. Elting auf die Bühne. Mit dabei war auch das Kinderprinzenpaar Jonas II. Hans und Mia I. Brünen mit ihren Pagen Nele-Sophie Thorwesten und Lennard Heckmann. Es folgten die Jubiläumsprinzenpaare: das 25-jährige Jubelprinzenpaar Hansi und Rita Wiese sowie das 40-jährige Jubelprinzenpaar Stefan und Christel Albers, beide jeweils begleitet von ihren Elferräten. Besonders bemerkenswert: Der Elferrat von Stefan Albers war nach 40 Jahren noch vollständig vor Ort – sicher ein Moment voller Erinnerungen und Freude.

Die diesjähren Jubeljahre: Stefan & Christel Albers und Hansi & Rita Wiese

Höhepunkt des Abends war die Proklamation des neuen Westumer Prinzenpaares. Nach der Verabschiedung von Prinzessin Jessica I. Hempen übernahm Prinz Julian I. Czech unter großem Jubel das Zepter. Gemeinsam mit seiner Prinzessin Madita I. Rotert regiert er nun die Westumer Narrenschar unter dem Sessionsmotto „Durch Westum bis ins Zirkuszelt – hier herrscht die bunte Narrenwelt“.

Da beide im Spielmannszug aktiv sind, ließ es sich dieser nicht nehmen, dem neuen Prinzenpaar ein musikalisches Ständchen zu bringen. Auch im weiteren Verlauf des Abends wurde den Anwesenden ein abwechslungsreiches Programm geboten. So durfte das Stadtprinzenpaar Tobias I. und Jessica I. mit seinem Elferrat erneut begrüßt werden. Anschließend sorgte die Schlagersängerin Christine May für beste Stimmung, bevor Andy Bar den Westumern und ihren Gästen noch einmal kräftig einheizte. In der Aftershowparty übernahm schließlich DJ Timo das Kommando.

„Durch Westum bis zum Zirkuszelt – hier herrscht bunte Narrenwelt“ ist das Motto des Saalprinzenpaares Julian I. Czech und Madita I. Rotert.

Der Sonntag mit dem karnevalistischen Frühschoppen ist in Westum und Emsdetten längst eine fest etablierte Veranstaltung. Auch in diesem Jahr zeigte sich die große Beliebtheit eindrucksvoll: Die reservierbaren Tische waren bereits binnen weniger Wochen im Vorverkauf restlos ausverkauft. Entsprechend zahlreich fanden sich die Närrinen und Narren ein, um gemeinsam einen stimmungsvollen Karnevalssonntag zu erleben.

Die Westumer Gastgeber boten ihren Besuchern auch an diesem Tag einige besondere Highlights. Doch nicht nur das Westumer Karnevals Comitee sorgte für Unterhaltung – auch aus den Reihen der Gäste kam eine gelungene Überraschung. Eine Gruppe Männer hatte im Cowboy-Stil einen Tanz einstudiert, enterte die Mittelbühne und sorgte mit ihrer Show sowie dem präsentierten „Hintergrund“ für viel Jubel und Freude im Saal.

Ein weiterer Höhepunkt des Frühschoppens war der Auftritt einer kölschen Coverband, die mit bekannten Karnevalshits aus Köln schnell für beste Laune sorgte. Mitsingen, Schunkeln und ausgelassene Stimmung waren garantiert – kölsche Songs, bei denen der karnevalistische Funke mühelos auf das Publikum übersprang.

Wussten auch in diesem Jahr beim Frühshoppen zu überzeugen: die Kölsche Cover Band

Auch am Sonntag ließ es sich der Stadtprinz nicht nehmen, den Westumern auf ihrem Frühschoppen einen Besuch abzustatten. Nach dem Prinzen- und Elferratslied forderte Thomas Weischer, mit den Worten: „So, jetzt habt ihr 20 Minuten zum Mischen!“ das Stadtprinzenpaar und den Elferrat zum ausgelassenen Mitfeiern auf. Dass es nach rund 30 Minuten gar nicht so einfach war, alle „Schäfchen“ wieder einzufangen, sprach für die hervorragende Stimmung.

In diesem Jahr hielt es die Narren in Westum besonders lange in der Halle. Während sich der Saal in den vergangenen Jahren meist gegen 18:00 Uhr leerte, begann der Frühschoppen zwar traditionell um 11:11 Uhr, doch die Gäste feierten diesmal bis etwa 20:00 Uhr. So zeigte sich einmal mehr: Der karnevalistische Frühschoppen ist nicht nur fester Bestandteil des Westumer Karnevals, sondern auch ein Garant für gute Stimmung, Überraschungen und gelebte Narrentradition.

Der Rosenmontagsumzug gilt als der karnevalistische Höhepunkt jeder Session – und in diesem Jahr präsentierte sich die Westumer Schützengesellschaft dabei besonders stark. Insgesamt zwölf Einheiten gingen für die Westumer an den Start und sorgten für ein eindrucksvolles Bild im närrischen Lindwurm.

Das von Prinz Julian I. ausgegebene Sessionsmotto „Zirkuswelt“ wurde von allen Fußgruppen, dem Spielmannszug sowie dem Wagenbau auf vielfältige, kreative und ganz unterschiedliche Weise interpretiert. Mit viel Liebe zum Detail, Fantasie und karnevalistischem Herzblut wurde das Motto mit Leben gefüllt und begeisterte die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand.

Eine Besonderheit stellte in diesem Jahr die Zusammensetzung des Spielmannszuges dar: Da mehrere Mitglieder des Juniorenspielmannszuges im Elferrat aktiv sind, sprang kurzerhand der Seniorenspielmannszug ein und füllte die entstandenen Lücken. Ein herzliches Dankeschön galt allen Beteiligten, die so die Spielfähigkeit sicherstellten und damit einen reibungslosen Ablauf ermöglichten.

Trotz zunächst schlechter Wetterprognosen fieberten alle dem Rosenmontagsumzug entgegen – und der Wettergott zeigte sich offenbar selbst als Jeck. Die geschlossene Schneedecke, die am Morgen noch für erstaunte Blicke sorgte, war bis zum Mittag vollständig geschmolzen. Lediglich ein kurzer Regenschauer trübte die ausgelassene Karnevalsstimmung für einen Moment.

Mit Kinderkarneval, Prinzenball, Frühschoppen und Rosenmontagsumzug zeigte sich einmal mehr: Der Westumer Karneval steht für Gemeinschaft, Kreativität und gelebte närrische Tradition. Weitere Eindrücke sind in der Fotogalerie zu finden

Ordensfest der Gesellschaft

Am vergangenen Freitag lud die Westumer Schützengesellschaft erneut zu ihrem traditionellen Ordensfest ein. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr fand die Veranstaltung auch diesmal wieder „zu Hause“ im eigenen Vereinsheim statt. Zahlreiche Mitglieder und Gäste folgten der Einladung und feierten gemeinsam in geselliger Atmosphäre.

Haben auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm für Karneval auf die Beine gestellt: unser WKC

Den Start des Ordensfestes gab der erste Vorsitzende Oliver Aupke, der die ersten Orden an das WKC verlieh. Im Anschluss übernahm Präsident Stefan Lüke das Programm und führte gewohnt locker und souverän durch den Abend. Neben dem amtierenden sowie dem frisch gekürten Prinzenpaar erhielt auch die Prinzengarde der Westumer Schützengesellschaft traditionell einen Orden. In diesem Jahr waren besonders viele ehemalige Prinzen der Prinzengarde anwesend, sodass es auf der Bühne zeitweise recht eng wurde.

Besonders freuten sich die Westumer über die anwesenden Jubilare, die ebenfalls an diesem Abend geehrt wurden. So erhielten Hansi und Rita Wiese für ihr 25-jähriges Saalprinzen-Jubiläum sowie der anwesende Marcel Schnückler für sein 25-jähriges Kinderprinzen-Jubiläum jeweils einen Orden. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Stefan und Christel Albers, die vor 40 Jahren das Zepter über die Westumer Narrenschar schwangen, sowie Nicole Möller, die vor 40 Jahren Kinderprinzessin war.

25 Jahre Saalprinz: Hansi Wiese mit seiner Frau Rita

Eine besondere Ehre wurde Stefan Westers zuteil: Bereits vor einigen Wochen erhielt er den Verdienstorden der KGE. Am Freitagabend durfte er sich darüber hinaus auch über den aktuellen Sessionsorden der Westumer Schützengesellschaft freuen.

Nach einer kurzen musikalischen Pause nahmen Vertreter der einzelnen Untergruppen ihre Orden entgegen, bevor der Abend schließlich in eine ausgelassene, karnevalistische Party überging. Ein besonderes Highlight war das neue Prinzenlied des gekürten Prinzen Julian I. Czech und Prinzessin Madita I. Rotert, das alle Anwesenden mitriss und sich als absoluter Stimmungsgarant erwies.

Westumer Wagenbauer laden zum gemütlichen Abend

Die Wagenbauer unserer Schützengesellschaft laden am Freitag, 23. Januar, ab 18 Uhr zu einem gemütlichen Abend ins Vereinsheim an der Schüttenrode ein.

2020 verglichen die Westumer den Brexit mit Asterix & Obelix. Wie schaut der Wagen in 2026 zum Zirkus-Motto des Vereins aus?

Eingeladen sind alle Mitglieder sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Sie haben die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Wagenbaus zu werfen und in geselliger Runde mit dem Team ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt des Abends stehen der persönliche Austausch und das gemeinsame Beisammensein. Das Wagenbau-Team freut sich auf zahlreiche Gäste.

„Manege frei“ für das Westumer Prinzenpaar

Großer Jubel in Westum und „Manege frei“ für das Saalprinzenpaar der Session 2026. Mit Prinz Julian I. Czech und seiner Prinzessin Madita I. Rotert regiert ein junges, energiegeladenes Prinzenpaar, das Karneval und Musik auf besondere Weise miteinander verbindet.

Das Westumer Prinzenpaar 2026: Prinz Julian I. Czech mit Prinzessin Madita I. Rotert

Beide sind seit vielen Jahren aktive Mitglieder im Spielmannszug und bringen dort ihr musikalisches Können ein. Julian gibt an der Trommel den Takt vor und sorgt so für den rhythmischen Herzschlag der Gesellschaft, während Madita dem Spielmannszug mit ihrer Flöte eine ganz besondere Magie verleiht. Gemeinsam stehen sie für Harmonie, Energie und echte Leidenschaft für die Musik – Werte, die sie auch in der kommenden Session verkörpern möchten.

Mit Energie, Charme und viel Herzblut wollen sie die kommende Session unter dem Motto
„Durch Westum bis zum Zirkuszelt – hier herrscht die bunte Narrenwelt“
prägen. Die Westumer Narrenschar darf sich auf eine farbenfrohe und mitreißende Session freuen.

„Manege frei“ für Prinzenpaar und Elferrat

Auch privat gehen die beiden seit zwei Jahren gemeinsam durchs Leben. Ihre Freizeit verbringen sie gerne mit Ausflügen in Freizeitparks sowie bei geselligen Treffen mit Freunden. Dass sie nun gemeinsam als Prinzenpaar auf der Bühne stehen, ist für sie ein besonderer Moment: Kennengelernt haben sie sich in der Karnevalszeit – der Wunsch, eines Tages als Prinzenpaar in Westum zu regieren, war daher früh geboren.

Mit Julian und Madita darf sich Westum auf eine fröhliche, musikalische und mitreißende Session 2026 freuen.

Stefan Westers – Engagement für den Karneval in Westum mit dem Verdienstorden der KGE ausgezeichnet

Stefan Westers ist seit vielen Jahrzehnten eine prägende Persönlichkeit des Karnevals in Westum und ein engagiertes Mitglied unserer Gesellschaft. Schon in seiner Kindheit begleitete er seinen Vater zu den Wagenbauern und entwickelte früh eine Leidenschaft für den Karneval. Diese Begeisterung prägt sein ehrenamtliches Engagement bis heute.

Danke fürs Mittun: Stefan Westers wurde mit dem Verdienstorden der KGE ausgezeichnet

Seit inzwischen 43 Jahren ist Stefan Westers aktives Mitglied der Wagenbauer. Mit Kreativität, handwerklichem Können und großem Einsatz gestaltet er jedes Jahr die Karnevalswagen für den Emsdettener Rosenmontagszug. Der Wagenbau ist für ihn nicht nur ein Hobby, sondern eine echte Herzensangelegenheit und ein wichtiger Bestandteil des Westumer Karnevals.

Aktives Vereinsleben und Ehrenamt

Neben dem Wagenbau engagiert sich Stefan in vielen Bereichen des Vereinslebens. Im Jahr 2008 war er Saalprinz in Westum. Darüber hinaus war er sechsmal Mitglied des Westumer Elferrates und nahm an zahlreichen Rosenmontagsumzügen als Teil der Fußgruppe teil. Von 1993 bis 2003 organisierte er den Kinderkarneval in Westum und setzte sich damit besonders für die Nachwuchsarbeit im Karneval ein.

Auch musikalisch ist er seit vielen Jahren aktiv: 15 Jahre im Junioren-Spielmannszug sowie mittlerweile 31 Jahre im Senioren-Spielmannszug unterstreichen seine langjährige Verbundenheit zum Verein. Als Clownläufer verteilte er über mehrere Jahre hinweg das bekannte „Dettsk Düörgemöös“ und sorgte bei Umzügen und Veranstaltungen für gute Stimmung.

Würdigung eines Westumer Urgesteins

Für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement im Karneval und Vereinsleben der Westumer Schützengesellschaft wurde Stefan Westers mit dem Verdienstorden der KGE im Kreise seiner Familie und Freunden des Vereines geehrt. Er gilt als echtes Urgestein des Westumer Karnevals und steht beispielhaft für Zusammenhalt, Tradition und ehrenamtlichen Einsatz in Westum.

Westums weihnachtlicher Blickfang

Kinder der Kita Maria-Sibylla-Merian verschönern Tanne an der Kapelle mit selbstgebasteltem Schmuck

Ausgestattet mit selbst gebasteltem Baumschmuck haben rund 50 Kinder mit ihren Erzieherinnen aus dem Kinderhaus Maria-Sibylla-Merian in der vergangenen Woche die fünf Meter hohe Tanne an der Westumer Kapelle in einen weihnachtlichen Blickfang verwandelt.

Fleißig und kreativ haben sich die Kinder aus dem Kinderhaus Maria-Sibylla-Merian den Weihnachtsbaum an der Westumer Kapelle gschmückt.

Konrad Eilers vom Kapellenkomitee begrüßte die Mädchen und Jungen an der Kapelle und bedankte sich für ihren Einsatz. Schon Wochen vorher hatten die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen gebastelt, geschnitten und geklebt, bis alles für den Weihnachtsbaum fertig war. Für die Anhänger nutzten die Kinder naturnahe Materialien wie Holzstäbchen und Holzscheiben, die gut zu verarbeiten sind und zugleich Wärme, Beständigkeit und Naturverbundenheit ausdrücken. Aus den bemalten Holzstäbchen entstanden so Sterne, Schneeflocken und Tannenbäume, die die Kinder anschließend mit Glitzersteinen, Pompons und weiteren Materialien individuell verzierten. So wurden aus einfachen Dingen persönliche Symbole der Vorweihnachtszeit.

Den Kindern war schließlich die Aufregung und Freude anzumerken, als sie endlich den Baum mit ihren fantasievollen Basteleien schmücken durften. Mit großem Eifer und strahlenden Augen gingen die Drei- bis Sechsjährigen ans Werk. Schnell bildete sich eine Schlange vor der Leiter, damit auch die höher hängenden Zweige geschmückt werden konnten.

Fachmännisch wurde der gebastelte Weihnachtsschmuck in den Baum gehangen.

Als der Baum vollständig dekoriert war, stellten sich die Kinder in der Kapelle auf und sangen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen „In der Weihnachtsbäckerei“ und „O Tannenbaum“.

Doch nicht nur auf Seiten der Kinder war die Freude groß, sondern auch bei den Vertretern des Westumer Kapellenkomitees: „Wenn Kinder den Weihnachtsbaum mit ihren eigenen Ideen schmücken, entsteht so ein ganz besonderer Zauber“, sagt Konrad Eilers. Keine Frage, dass es nach erfolgreichem Schmücken eine Belohnung in Form von Süßigkeiten für die Kinder gab.

Bei so vielen glücklichen Kindern, die mit großer Begeisterung, leuchtenden Augen und viel Vorfreude ihren selbstgebastelten Weihnachtsschmuck aufhängen durften, war für die Erzieherinnen und das Kapellenkomitee klar, dass diese Aktion im nächsten Jahr wiederholt wird.

Weitere Fotos vom Schmücken des Baums an der Westumer Kapelle gibt im Netz unter:
www.ev-online.de

100 Jahre Westumer Kapelle – Ein Jahrhundert des Gedenkens und der Mahnung zum Frieden

Ein bedeutendes Jubiläum durften wir am 24. Mai begehen: 100 Jahre Westumer Kapelle – 100 Jahre stilles Erinnern, innige Fürbitte und eindringliche Mahnung an den Frieden. Was unsere Großväter und Urgroßväter einst an der Amtmann-Schipper-Straße mit tiefer Überzeugung und in bewegter Zeit errichteten, steht bis heute als sichtbares Zeichen christlicher Hoffnung und gemeinschaftlichen Zusammenhalts.

Mit einer feierlichen Gedenkstunde wurde dieses stolze Jubiläum würdig begangen. Die Inschrift auf der Sockelplatte, „Maria, durch Dein Kindlein zart, halt fern von uns den Krieg, so hart!“, ist heute aktueller denn je – ein Gebet, das inmitten weltweiter Krisen wieder besonders unter die Haut geht.

Als Ehrengäste durfte das Kapellenkomitee den Bürgermeister der Stadt Emsdetten, Herrn Oliver Kellner, herzlich begrüßen, ebenso Herrn Bruno Jendraszyk vom Heimatbund. Darüber hinaus folgten zahlreiche Gastvereine der Einladung: die Dorfbauern-Schützengesellschaft, die Lehmkuhler Schützengesellschaft, die Sinninger Schützengemeinschaft, die Schützengesellschaft Westumer Einigkeit sowie die Westumer Schützengesellschaft.

Im Rahmen eines lebendigen und zugleich andächtigen Wortgottesdienstes, zelebriert von Kaplan Eilert, wurde das Jubiläum in einem würdigen Rahmen gefeiert. Musikalisch begleitet wurde die Feier von den Emsauen Bläsern – ein besonderer Höhepunkt war das ergreifend vorgetragene „Ave Maria“, gesungen von Laura Klähn.

Im Anschluss fand die Feier am Westumer Vereinsheim in gemütlicher Atmosphäre ihren stimmungsvollen Ausklang – ein Tag voller Erinnerungen, Dankbarkeit und Gemeinschaft.

Die Eindrücke des Tages sind in einer Bildergalerie zusammengefasst. Herzlichen Dank an die Fotografen!